Der Limmatcup ist sowohl Mannschafts- wie Einzelwettkampf , d.h. die 4 stärksten Turnerinnen pro Programm bilden eine Mannschaft, pro Gerät gibt es ein Streichresultat. Die Schlussränge 1-3 sind Podestplätze, die Ränge 4-6 bekommen ein Diplom, sowohl als Mannschaft wie auch in der Einzelrangierung.
P1: Mannschaftsdiplom & Top 10-Plazierung für Leandra Baumgartner im Einzel!
Am Samstag, einmal mehr früh morgens, begann für unsere P1-Turnerinnen der Wettkampf am Balken.
Hier zeigte sich vor allem, wer die nötige Ruhe, Selbstsicherheit und Überzeugung im Vorzeigen der Wettkampf-Übung bereit hatte.
Leandra eröffnete als 1. Turnerin den Wettkampf und zeigte einmal mehr eine wunderschöne Übung mit dem Rad als Bonus.
Nathalie doppelte nach und tat es ihrer Teamkollegin gleich. Fehlte für ein gutes Mannschaftsresultat am Balken nur noch das 3. Resultat. Leider gelang es weder Maiko noch Michelle; beide verliessen 2 Mal das Gerät.
Also, zu verlieren gabs nichts mehr für die Mannschaft... Ziel war nur noch jede für sich an jedem Gerät die bestmögliche Leistung zu bringen.
Leandra konnte einmal mehr sehr zufrieden sein mit ihren konstanter Topleistung über alle vier Geräte. Ein spezieller Leckerbissen war auch diesmal Leandras Barrenübung mit gekonnter Sturzkippe direkt an die Felge geturnt und sauberem Rückschwung in den Handstand. Das machen ihr nicht viele P1-Turnerinnen nach!
Auch Nathalie turnte schön und gespannt und wusste sich am Barren gekonnt zu retten, wo sie den nicht ganz perfekten Handstand doch noch einigermassen in den Unterschwung turnen konnte.
Valentina zeigte überzeugende solide Übungen über vier Geräte. Vielleicht drückt da ihr chilenisches Temperament ein wenig durch.
Nach der misslungenen Balkenübung zeigte Maiko eine schöne Bodenübung mit einem gut gelungenen Krafthandstand und rundete ihren Wettkampf mit einem guten Sprung und einer verbesserten Barrenübung ab.
Auch Michelle konnte ihre Bodenübung verbessern. Spung und Barren sind sowieso Michelle's stärkere Geräte.
Auch Aline ist eine barrenstarke Turnerin, was für später ja sehr wichtig ist, da eine gute Barrenübung jeweils sehr Match-entscheidend ist. Sie war glücklich, dass sie diesmal ihren Sprung durchziehen konnte.
Freudige Überrschung an der Rangverkündigung: Trotz allem holte unsere P1-Mannschaft ein begehrtes Mannschaftdiplom; sie plazierten sich auf dem guten 6. Rang von 14 Mannschaften. Leandra wurde hervorragende 7. und Nathalie kann mit ihrem 22. Rang von insgesamt 85 Turnerinnen ebenfalls zufrieden sein.
P1-Mannschaft, P1-Einzel
P6: 3. Mannschaftsrang für die Ältesten!
Der Wettkampf unserer routiniertesten Turnerinnen im P6 fand am späten Abend statt.
Alexandra, Eveline und Nadia waren stolz, ihre wohlverdiente Bronzemedaille für den 3. Mannschaftsrang in Empfang nehmen zu dürfen.
Schliesslich gibt es in dieser Kategorie nur noch ganz wenig Vereine, die noch eine Mannschaft stellen können, weil es viel Durchhaltewillen braucht, um so lange beim Kunstturnen dabei zu bleiben. Umso schöner ist es für uns, auf unsere drei erfahrenen Turnerinnen zählen zu dürfen.
Es gelang ihnen teilweise nicht ganz alles nach Plan, aber immerhin kamen alle am Barren auf eine gute Note 8, was gemäss dem neuen internationalen Code nicht ganz einfach ist.
Auch am Boden wissen die drei Turnerinnen mit ihren selber einstudierten schönen Bodenübungen jeweils zu gefallen.
Am Balken haben sie sich in letzter Zeit sehr stabilisiert und nur höchst selten schleicht sich ein (natürlich immer umso ärgerlicher Sturz) ein.
Herzliche Gratulation euch Dreien für eure Treue zum Kunstturnen und zu Zürich-Oerlikon!
P6-Mannschaft, P6-Einzel
EP: Diplomrang für Lilla Ulrich!
Unsere EP-Truppe besteht zurzeit aus 7 aufgeweckten quirligen Mädchen, die es am Wettkampf vor allem gut zu führen gilt, da sie absolut noch keine Erfahrungen auf dem Wettkampfplatz mitbringen.
Das allgemeine körperliche Einturnen verlief diesbezüglich noch ganz gut. Beim Einturnen an den Geräten war dann schon mehr Bereitsein von Seiten der Turnerinnen gefragt, da die Zeit sehr knapp berechnet war.
Spätestens beim Einmarsch mit rassiger Musik waren dann unsere Jüngsten wettkampfbereit.
Am ersten Gerät, dem Barren, gab es schon die ersten Schwierigkeiten zu überwinden, nämlich die richtige Anzahl der Schwünge und „Schiffli“ zu realisieren, dazu noch schön turnen und dann erst noch ein sehr anspruchsvoller zweiter Kraftteil am oberen Holm.
Immerhin schaffen dies schon 4 unserer Turnerinnen ohne Hilfestellung. Für Lilla ist dies kein Problem, weil sie sehr viel Kraft hat. Sie bekam für ihre saubere Übung eine gute 13.20.
Aber auch Jessica mit 12.75 hat ihre Übung stark verbessert.
Am Balken kamen vor allem Lilla und Chandra mit einer gut gelungenen Übung durch. Die anderen hatten diesmal alle mit ein paar Unsicherheiten zu kämpfen.
Vor jedem Element muss da die Turnerin schön gespannt und konzentriert sein, sonst sind 10 cm Breite zu wenig, um sicher zu stehen. Umso höher ist da die gelungene Übung von Chandra einzustufen, die mit einer guten 12.10 die Bestnote am Balken der Jahrgänge 2004 turnte!
Am Boden kamen alle Turnerinnen gut mit der doch sehr langen Übung durch; kein Handstand wurde diesmal überzogen. Lilla gelang die 3.beste Übung an diesem Gerät.
Am Sprung hatte Chandra leider Pech, denn ihren sonst so schönen Sprung konnte sie nicht zur Rückenlage turnen, was sie dann in der Einzelrangierung auch weit nach hinten brachte, obwohl sie 3 gute Geräte geturnt hatte.
Es war auch nicht ganz einfach, die nötige Konzentration der 5-7-jährigen Mädchen bis am Schluss zu behalten.
Herzliche Gratulation unserer EP-Mannschaft, die sich im 6. Rang noch ein Diplom sicherte und mit gutem Abstand zu dem 7.rangierten Team zu den 6 stärksten Mannschaften im EP gehörte.
Das „Tüpfli aufs i“ setzte ganz klar Lilla mit ihrem ausgezeichneten 6. Rang von 44 Turnerinnen und holte sich ebenfalls ein sehr begehrtes Diplom des Limmatcups!
EP-Mannschaft, EP-Einzel
P2: Alle sind auf einem guten Weg...
Nina, Luzia und Andrea hiess da unsere Vertretung aus Zürich-Oerlikon; als Mannschaft fehlte ihnen von Anfang an ein Streichresultat pro Gerät, also waren die Chancen auf eine gute Rangierung mit der Mannschaft natürlich nicht sehr gross.
Im P2 hervorzuheben waren vor allem die schöne Bodenübung von Luzia mit neu eingebautem Rondat-Salto rückwärts, die ihr dann auch eine gute 10.70 einbrachte.
Am Balken gelang Nina eine Übung ohne Sturz und am Barren turnten alle drei die Übung schwungvoll ohne Patzer durch, nur dass eben noch einige Elemente fehlen, die dann doch noch viel Abzug kosten.
Wir sind im Training ganz intensiv dran, die Mankos so gut es geht, aufzuarbeiten. Aber dies braucht im Kunstturnen viel Zeit und Willen.
P2-Mannschaft, P2-Einzel
Bis zum nächsten Jahr am Limmatcup!
Nicole
P4: Fabienne Rosenbaum mit guten Leistungen
Es folgt ein Bericht von Fabiennen Rosenbaum (14 Jahre) die als einzige Turnerin von Zürich-Oerlikon das Programm 4 turnt. Ihren Einsatz hatte sie am Samstagnachmittag.
Ich bin an diesen Wettkampf mit einer positiven Einstellung gegangen. Es war mein 9. Limmatcup und trotzdem ist es jedes Jahr wieder anders.
Begonnen hat er diesmal am Boden. Ich finde dieses Gerät super, weil man im Mittelpunkt der ganzen Halle turnt, von Musik begleitet wird und man durch die Luft fliegen kann. Daher geht bei mir am Wettkampf alles besser als im Training. Sobald die Musik läuft, schalte ich meinen Kopf ab und bringe unbewusst meine Leistung. Diesmal war es sogar meine Bestleistung.
Mit neuem Selbstbewusstsein konzentrierte ich mich auf den Sprung. Wegen meiner Verletzung hatte ich in letzter Zeit sehr wenig Sprungtraining gehabt. Trotzdem gelang die Halbe-Halbe (Rondat mit anschliessender halben Drehung) wunschgemäss.
Am Barren wollte es beim Einturnen nicht gut laufen. Ich hatte beim Handstand immer zu viel Schwung und verliess das Gerät jedesmal. Ich war etwas verunsichert und zitterte was ich eigentlich nie tue. Als ich dann an der Reihe war, stand ich ziemlich lange im Handstand. Tausend Gedanken schwirrten in meinem Kopf und als ich mich wieder konzentrieren konnte, hielt mich meine Trainerin schon im Arm und gratulierte mir zur gelungenen Barrenübung.
Happy bereitete ich mich auf mein Stargerät, den Balken vor. Ich wollte meinen Wettkampf mit einem gelungenen Abschluss beenden. Soweit zufrieden war ich mit mir, nachdem ich das Gerät mit dem Rondat-Salto Abgang abschloss. Es überraschte mich allerdings positiv als ich anhand meines Ausgangens (D-Wert) sah, dass mir der Durchschlagsprung gewertet wurde.
Mit guten 39.40 Punkten erkämpfte ich mir den 14. Rang.
Fabienne
P4-Einzel